Hervorgehobener Artikel

Veitshöchheim erfahren – Fahrradrundfahrt durch Wald und Weinberge

Poster 2016

Natur, Kultur, Technik und Klimaschutz stehen am Samstag, den 9. Juli im Fokus der Fahrradrundfahrt „Veitshöchheim erfahren“. Organisiert vom Klimaschutzmanager der Gemeinde Veitshöchheim führt die Tour mit mehreren Stationen durch Weinberge, Wald und an den Main. 2015 fiel die Veranstaltung der Hitze zum Opfer – jetzt wird die Rundfahrt nachgeholt.

Die Fahrraderlebnistour in Richtung Thüngersheim bietet nicht nur einen schönen Ausblick auf Veitshöchheim, sondern befasst sich an den Stationen mit dem Thema Klimawandel. „Experten schildern dabei anhand ihrer Arbeit, wie der Klimawandel auch Veitshöchheim verändert und Anpassungen erforderlich macht“, so Klimaschutzmanager Jan Speth. Die Revierförsterin Annette Fricker berichtet beispielsweise über Veränderungen und Anpassungen im Wald und Klaus Körber von der Bayerischen Landesanstalt für Weinbau und Gartenbau (LWG) über aktuelle Forschungsprojekte wie „Stadtgrün 2021“.

Passend zum Streckenverlauf veranschaulicht Martina Edelmann vom Kulturamt der Gemeinde Veitshöchheim Veränderungen im örtlichen Weinbau. Auch Technikbegeisterte kommen auf ihre Kosten: So bildet die Staustufe Erlabrunn-Thüngersheim eine weitere Station. Klimaschutzmanager Speth berichtet hier über die Geschichte des Bauwerks, die Energiegewinnung und die Erwärmung des Mains.

Gemeinsam losgeradelt wird um 13.15 Uhr ab der Kreuzung Birkentalstraße/Dürerstraße. Endstation der rund 10 Kilometer langen Strecke bildet der Biergarten „Meegärtle“. „Die Strecke eignet sich auch für weniger ambitionierte Radfahrer“, teilt die Gemeinde mit.

Ob die Veranstaltung stattfindet oder nicht, zeigt eine Wetter-Ampel unter www.klima.veitshoechheim.de. Eine Anmeldung ist nicht notwendig.

Die Stationen

Route ohne Schleuse

 

  • Station Kultur: Martina Edelmann erläutert die geschichtliche Entwicklung des örtlichen Weinbaus. Wie haben sich die Anbaumethoden und Werkzeuge verändert? Weinbau früher und heute.
  • Station Wald: Revierförsterin Annette Fricker erklärt anhand von Anschauungsobjekten, welche Baumarten es im Veitshöchheimer Wald vom Klimawandel bedroht sind. Ein großes Thema ist die nachhaltige Forstwirtschaft.
  • Station LWG: Im Versuchsbetrieb am Stutel stellt Klaus Körber die Arbeit und aktuelle Forschungsprojekte der Bayerischen Landesanstalt für Weinbau und Gartenbau vor.
  • Station Technik: Klimaschutzmanager Jan Speth zeigt zunächst historische Aufnahmen vom Bau der Staustufe Erlabrunn-Thüngersheim. Ob Kaplan-Turbine, Fernsteuerung, Dreigurtschütz – die Station soll vor allem Technikbegeisterte ansprechen.
  • Station Sinne: Unter den alten Kastanien des Meegärtle findet die Radrundfahrt gegen Abend ihren Abschluss. Für Essen und Getränke ist gesorgt.

An einer „Wasser-Station“ auf Der Strecke wird es kostenlos Mineralwasser und Traubenzucker geben. Die Gemeinde bedankt sich in diesem Zusammenhang beim Veitshöchheimer dm-Markt für die Unterstützung!

Energieberatungswoche verpasst? Angebote auf Landkreisebene.

DruckIn halbjährlichen Abständen finden unsere Vor-Ort-Energieberatungswochen statt. Zuletzt gab es im Februar 2016 für alle Veitshöchheimer kostenlose Energieberatungen. Wer die Gelegenheit verpasst hat, kann nun auch das Angebot der Agenda 21 von Stadt und Landkreis Würzburg in Anspruch nehmen. Hier die Pressemitteilung des Landratsamtes:

Kostenlose Energieberatung und Gebäude-Energiecheck

Energieeinsparung rechnet sich! Wer weniger Energie verbraucht, schont Ressourcen, produziert weniger Schadstoffe und spart dazu noch Geld.

Daher bietet die Agenda 21 von Stadt und Landkreis Würzburg in der Umweltstation der Stadt Würzburg, Zeller Straße 44, alle 14 Tage mittwochs zwischen 14 und 16 Uhr eine kostenlose Erstberatung rund um das Thema Energieeinsparung an. Eine Anmeldung zur Terminvergabe ist unter 0931 44 44 0 erforderlich. Die Termine finden Sie auf der Homepage des Landkreises unter: www.landkreis-wuerzburg.de/Termine_des_Landratsamtes.

Die Beratung für private Bauherren, Sanierer und Hauseigentümer zeigt Möglichkeiten und Ansatzpunkte auf, wie man den Energieverbrauch reduzieren und damit die Kosten senken sowie die Umwelt schonen kann. Die Energieberatung betrachtet das Haus in seiner Gesamtheit und schlägt hausspezifische Verbesserungen vor.

Die Energieberater sind zu Objektivität, Firmenunabhängigkeit und Neutralität verpflichtet. Sie sind staatlich anerkannt, teilweise auch mit dem GIH-Prädikatssiegel zertifiziert.

Ergänzend zur Energieberatung bietet die Lokale Agenda 21 von Stadt und Landkreis Würzburg auch einen kostenlosen Energiecheck für Wohngebäude an. Der Fragebogen kann über den Internetauftritt des Landkreises heruntergeladen und ausgedruckt werden: www.landkreis-wuerzburg.de_Energieportal. Der ausgefüllte Vordruck wird dann einfach in der Umweltstation der Stadt Würzburg oder beim Landratsamt abgegeben. Ein fachkundiger Energieberater wertet die Unterlagen aus und die Hausbesitzer erhalten die Ergebnisse als Entscheidungshilfe für Sanierungsmaßnahmen.

Bürgergärtle aktuell

clipart_tuin_animaatjes-9Für das Bürgergärtle werden aktuell (Stand: 23.05.2016) ein Spaten, eine funktionsfähige Schwengelpumpe, Bauholz/Holzbretter (Beeteinfassung) und ein verschließbarer, kleiner Briefkasten gesucht. Alternativ zur Schwengelpumpe wäre auch eine solarbetriebene Pumpe denkbar.

Das Helferteam rund um Initiatorin Karin Kissel trifft sich am

  • jeden Dienstag ab 10 Uhr
  • jeden Freitag ab 14 Uhr
  • zum „Sonnenwendzusammensitzen“ am 18. Juni abends

im Bürgergärtle. „Einbringen darf sich jeder, der möchte“, so Frau Kissel.

Ganz aktuell gibt es einen Artikel im Veitshöchheim-Blog über das Bürgergärtle.

Ansprechpartner und verantwortlich für den Bürgergarten ist Dipl.-Architektin Karin Kissel, Tel. 0931/78 48 333, E-Mail: kissel.karin@web.de

Veitshöchheims gemeindliche Photovoltaikanlagen mit guten Erträgen

© Dieter Gürz

PV-Anlage Mainfrankensäle © Dieter Gürz

© Dieter Gürz

PV-Anlage Hochbehälter © Dieter Gürz

© Dieter Gürz

PV-Anlage Geisbergbad © Dieter Gürz

Der Rekordsommer bescherte 2015 nicht nur den Freibädern und Eisdielen starken Zulauf: Überdurchschnittlich fielen auch die Erträge der drei Photovoltaik-Anlagen der Gemeinde Veitshöchheim aus. Profitiert hat die regenerative Energiegewinnung vor allem von vielen Sonnenstunden im Frühjahr.

Sonnenstrahlung in Energie umwandeln – für die Gemeinde Veitshöchheim ist dies fast ein „alter Hut“: Die erste gemeindliche Photovoltaikanlage wurde 2011 auf dem Trinkwasserhochbehälter in Betrieb genommen. Im selben Jahr ging die Bürgersolaranlage auf der Dreifachturnhalle ans Netz, die vom örtlichen Energieversorger „Die Energie“ betrieben wird. Bauherr war in diesem Fall die GenoEnergieKarlstadt eG. 2014 nahm die Gemeinde die PV-Anlage auf den Mainfrankensälen, ein Jahr später die Anlage unterhalb der Liegewiese des Geisbergbads in Betrieb.

„124.427 Kilowattstunden Strom erzeugten die drei gemeindlichen PV-Anlagen insgesamt im zurückliegenden Jahr“, bilanzierte Bürgermeister Jürgen Götz. Rechnerisch hätte damit der jährliche Stromverbrauch von etwa 30 Einfamilienhäusern gedeckt werden können. Während die Anlage auf dem Hochbehälter die Erträge vollständig ins öffentliche Netz einspeist, decken die Solarstromanlagen auf den Mainfrankensälen und am Bad teils auch die Eigenverbräuche der Liegenschaften.

Etwas günstiger als ursprünglich angenommen fiel die im Mai 2015 in Betrieb genommene PV-Anlage am Geisbergbad aus: Mit rund 130.800 Euro inklusive Planung, Zaun und Rodungsarbeiten schlug die Anlage zu Buche, 133.410 Euro wurden ohne Planung ursprünglich veranschlagt.

„Die Zielerfüllung lag bei 106%“ teilte das mit der Überwachung der Photovoltaikanlage Geisbergbad betraute Ingenieurbüro für den Zeitraum von Juni bis Dezember 2015 mit. „Mit 35.548 Kilowattstunden wurden 90,1% des Ertrags wurden im Schwimmbad selbst verbraucht“, berichtete der gemeindliche Klimaschutzmanager Jan Speth. Ursprünglich sei man von 80% Eigenverbrauch im Bad ausgegangen.

„Das Jahr 2015 ist für eine erste Bilanz schwierig“, so Speth:  Aufgrund der Rekordbesucherzahlen ist der Jahresverbrauch des Freibads trotz PV-Anlage sehr hoch ausgefallen. Die Spitzen lagen im Juli und August, den besucherstärksten Monaten. Die Anlage wiederum speiste erst ein halbes Jahr Strom ein.

Die Stromerträge der gemeindlichen Photovoltaikanlagen können hier stets aktuell abgerufen werden. Im Foyer der Mainfrankensäle erfolgt zukünftig eine Visualisierung auf einem Display.

Tag der erneuerbaren Energien am 30. April 2016 in Würzburg

Plakat_Der Tag der Erneuerbaren Energien ist ein bundesweiter Aktionstag, der jährlich am letzten Samstag im April an die Reaktorkatastrophe in Tschernobyl vom 26. April 1986 erinnert. Initiiert wurde der Tag der Erneuerbaren Energien im Jahr 1996 erstmals in Oederan, Sachsen. Mittlerweile zeigen an diesem Tag bundesweit Anlagenbetreiber, Bürgerinitiativen und Unternehmen auf, wie die Energieversorgung auf der Basis der erneuerbaren Energien funktioniert. Sämtliche Technologien der erneuerbaren Energien – von Windkraft und Solarenergie über Bioenergie bis hin zu Wasserkraft und Geothermie – werden dabei vorgestellt und erlebbar gemacht.

Stadt und Landkreis Würzburg beteiligen sich gemeinsam am bundesweiten Tag der erneuerbaren Energien am 30. April 2016 von 11 bis 17 Uhr. Am Tag der erneuerbaren Energien haben Jung und Alt die Möglichkeit am Unteren Markt in Würzburg das breite Spektrum erneuerbarer Energien kennenzulernen und zu erleben. Im Mittelpunkt steht die Nutzung von nachhaltig erzeugter Energie für Haushalt und Elektromobilität. Eine Eisblockwette fordert die Bevölkerung heraus, die Wirkung einer guten Wärmedämmung auf die Schmelzgeschwindigkeit eines Eisblocks einzuschätzen. Es gibt die Möglichkeit, Elektroautos Probe zu fahren, Energieberatungen in Anspruch zu nehmen und Pedelecs zu testen.

Flyer_TagderEE2_Seite_1Im Rahmen des Aktionstages gibt es darüber hinaus zahlreiche kostenlose Führungen durch interessante Einrichtungen:

Flyer_TagderEE2_Seite_2Mehr Informationen auf der Seite der Stadt Würzburg und auf der Homepage „Tag der Erneuerbaren Energien“.

 

Veitshöchheimer Bürgergarten: Ort der Begegnung, der Naturbeobachtung und der aktiven Mitgestaltung

clipart_tuin_animaatjes-9Die Gemeinde Veitshöchheim plant in der Gartenanlage am Main hinter der Kläranlage die Errichtung eines Bürgergartens als Ort der Begegnung, der Gespräche, der Naturbeobachtung und auch der aktiven Mitgestaltung.
Es soll ein Ort des temporären Zuhause-Seins für Bürger werden – ob jung oder alt – für jedermann der sich einbringen möchte.
Die Anlage soll gestaltet werden in einen

  • Bereich Heilkräutergarten -anlehnend an frühmittelalterliche Heilkräutergärten
  • Bereich Nutzgarten – Anlegen kleinteiliger Gemüsebeete, mit Gemüse zur Mitnahme/zum Tausch untereinander
  • Bereich Blumengarten – nach dem Vorbild alter Bauerngärten
  • Bereich eigenes Gestalten – Freiraum/Anleitung/Material für handwerkliches oder künstlerisch, kreatives Gestalten mit Holz – zur Eigenverwendung oder für den Treffgarten o.a.m.

Ansprechpartner und verantwortlich für den Bürgergarten ist Dipl.-Architektin Karin Kissel, Tel. 0931/78 48 333, E-Mail: kissel.karin@web.de
Haben wir Ihr Interesse geweckt? Wenn ja, setzen Sie sich bitte für weitere Informationen mit Frau Kissel in Verbindung. Noch eine Bitte: Sollte jemand Gartenstühle, Gartentisch, Auflagen sowie Gartenarbeitsgeräte verschenken wollen, bitten wir ebenfalls um Kontaktaufnahme mit Frau Kissel.

Bilder vom vorgesehenen Grundstück hat Herr Gürz im Veitshöchheim-Blog veröffentlicht.

Förderprogramm für Solarspeicher: Konditionen stehen fest

sun-47083_960_720Wie bereits angekündigt hat die KfW-Bank ihr Programm „Erneuerbare Energien – Speicher“ zu Beginn des Jahres überarbeitet. Unter der Programmnummer 275 fördert die KfW die Nutzung von stationären Batteriespeichersystemen in Verbindung mit Photovoltaik-Anlagen. Auch eine Speichernachrüstung von Photovoltaik-Anlagen, die nach 31.12.2012 in Betrieb gingen, ist möglich. Die Förderung besteht aus zwei Teilen:

  • einem zinsgünstigen Kredit der KfW, der bis zu 100% der Investitionskosten abdeckt
  • einem Tilgungszuschuss aus Mitteln des Bundesministeriums für Wirtschaft und Energie (BMWi). Die Höhe richtet sich nach Antragszeiträumen.

Alle wichtigen Informationen und die Konditionen zum KfW-Programm „Erneuerbare Energien – Speicher“ (275) finden Sie hier, offene Fragen beantworte ich gerne.

Mit dem Programm „Erneuerbare Energien – Standard – Photovoltaik“ (274) fördert die KfW in Form von zinsgünstigen Krediten weiterhin den Kauf von neuen Photovoltaik-Anlagen und die Kosten für Aufbau oder Erweiterung von gebrauchten Anlagen, wenn diese mit der Modernisierung eine deutliche Leistungssteigerung erreichen. Zum Programm.

Für Ein- und Zweifamilienhäuser bietet der örtliche Energieversorger „Die Energie“ Komplettpakete für eigene PV-Anlage und einer dazugehörigen Speicherkomponente an.

Wer die Sonne dagegen für die Warmwasserbereitung bzw. Heizungsunterstützung (Solarthermie) nutzen möchte, kann auf Zuschüsse des BAFA zurückgreifen.

 

Ei(n)s in der Waffel haben!

EislöffelStrahlender Sonnenschein über Veitshöchheim – bestes Wetter um in der Eisdiele ein Eis zu holen! Leider bieten viele Eisverkäufer ihre Kugeln auch in Plastikbechern mit dazugehörigen Plastiklöffeln an.

Dieses Video soll zum Nachdenken rund um den exzessiven Umgang mit unseren Ressourcen anregen und die Perversität hinter manch undurchdachtem, alltäglichem Verhalten aufzeigen: Weltweit werden jährlich geschätzt 200 bis zu 250 Millionen Tonnen Plastik hergestellt. Ein knappes Viertel des weltweiten Plastikverbrauchs geht auf das Konto von Europa. Mit 11,7 Millionen Tonnen verbraucht in Europa kein anderes Land soviel Plastik wie Deutschland – Tendenz steigend.

Deshalb: Plastikmüll vermeiden, auch beim Eisessen! Die Kugeln gehören in die Waffel! Oder alternativ in einen Pappbecher! :-)

Eisbecher