Prämie für Elektroautos, Brennstoffzellenfahrzeuge und Plug-in-Hybride

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Volkswagen E-Golf.                                                                                                          Copyright: M 93 (CC BY-SA 3.0)

Für Elektroautos, Brennstoffzellenfahrzeuge und Plug-in-Hybride gibt es seit dem 2. Juli einen Zuschuss vom Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle (BAFA): 4.000 Euro (ab 2018: 3.000 Euro) erhält, wer sich ein reines Elektroauto oder ein Brennstoffzellenfahrzeug kauft, 3.000 Euro (ab 2018: 2.000 Euro) wer ein Plug-in-Hybrid („Steckdosenhybrid“) erwirbt. Die Kosten teilen sich Bund und Autoindustrie zu gleichen Teilen, zusammen sind es 1,2 Milliarden Euro. Zum 21. Juli wurden 1.234 Anträge beim BAFA eingereicht, überwiegend für Fahrzeuge der Hersteller BMW, Renault und Volkswagen. Alle wichtigen Punkte zur Antragstellung:

  • Der Zuschuss kann von Privatpersonen, Unternehmen, Stiftungen, Körperschaften und Vereinen beantragt werden, auf die ein Neufahrzeug zugelassen wird. Der Erwerb (Kauf oder Leasing) sowie die Erstzulassung müssen ab dem 18. Mai 2016 erfolgt sein.
  • Gefördert werden nur Neuwagen mit einem Netto-Listenpreis von nicht mehr als 60.000 Euro. Für reine Elektroautos gibt es 2.000 Euro vom Bund, wenn der Hersteller seinerseits ebenfalls mindestens 2.000 Euro erlässt. Plug-in-Hybride werden unter gleicher Bedingung mit 1.500 Euro bezuschusst (Hersteller erlässt mindestens 2.500 Euro). Die Förderung der Autoindustrie ergibt sich durch den reduzierten Kaufpreis, der Zuschuss vom BAFA muss beantragt werden.
  • Gefördert werden allerdings nicht alle Hersteller bzw. Fahrzeuge. So ist beispielsweise der „kleine“ Renault Twizy von der Förderung ausgenommen – der Hersteller zahlt dennoch einen eigenen Elektrobonus in Höhe von 2.000 Euro. Eine Liste der förderfähigen Fahrzeuge gibt es hier.
  • Den Antrag gibt es unter www.bafa.de. Die Anträge können nur elektronisch eingereicht werden. Hier helfe ich bei Problemen gerne weiter!
  • Für die zweistufige Antragstellung wird zunächst eine Kopie des Kauf- oder Leasingvertrags benötigt, die man im Online-Portal hochlädt. Im Anschluss erhält man einen Zuwendungsbescheid. Vor der Auszahlung sind noch eine Kopie der Rechnung und Zulassungsbescheinigung Teil I und II einzureichen. Das ganze Verfahren läuft erfahrungsgemäß unbürokratisch und zügig ab.
  • Der Umweltbonus gezahlt bis das Budget aufgebraucht ist, längstens bis 2019.

>> Zur Antragstellung beim BAFA.

Neuer Rekord beim vierten Veitshöchheimer Stadtradeln – Abschlussveranstaltung am dm-Markt

StadtradelnPreisverleihung 01 Gruppenbild

Zum Bericht auf dem Veitshöchheim-Blog über die Abschlussveranstaltung von Dieter Gürz.

Copyright Bilder: Dieter Gürz

VVM mit neuem Internetauftritt +++ Sommerferienkarte

In frischem Gewand präsentiert sich die neue Homepage des Verkehrsverbund Mainfranken VVM(VVM): Unter der bisherigen Adresse www.vvm-info.de gibt es viele praktische Zugriffsmöglichkeiten mit Services, wie Wabenrechner, Ausflugtipps und Veranstaltungen, Wetter-Anzeige oder dem Fundsachen-Finder.

Auch in diesem Jahr gibt es wieder für Schüler und Azubis die Sommerferienkarte: Das Ticket ist 45 Tage gültig und kostet für den gesamten Verkehrsverbund 27,50 Euro. Die Wertmarken für die Sommerferienkarte gibt es ab dem 18.07.2016 in allen VVM-Verkaufsstellen und an den Fahrkartenautomaten. Mehr Informationen.

Mit dem Fahrrad dem Klimawandel auf der Spur

PressebildOb im Weinberg, im Wald oder daheim im Vorgarten: Der Klimawandel sorgt schon heute in vielen Lebensbereichen für Veränderungen. Am Samstag setzten sich 27 Veitshöchheimer für eine etwas andere Rundfahrt aufs Rad: Experten berichteten an mehreren Stationen von ihrer Arbeit und notwendigen Anpassungen.

„Bleiben Sie ruhig mal direkt in der Sonne stehen, so ein Baumstamm muss an einem warmen Sommertag auch über 40 Grad aushalten“ – Klaus Körber, Sachgebietsleiter Baumschule an der Bayerischen Landesanstalt für Weinbau und Gartenbau (LWG), war voll in seinem Element, als er den Radlern die Forschungsprojekte der LWG zum Klimawandel vorstellte. „Als wir 1996 das erste Klimaschutz-Projekt gestartet hatten, haben uns viele müde belächelt. Heute ist es das Thema überhaupt“ berichtete der Experte.

Baum an Baum reiht sich auf etwa zwei Hektar Fläche im LWG-Versuchsbetrieb am Stutel. Welche Sorten verkraften die Klimafolgen am besten? Wie kann man diese effektiv wässern? Was bewirkt ein weißer Anstrich des Stamms? „Das Forschungsprojekt ist in dieser Dimension einmalig“, so Körber. Einen wichtigen Einfluss hat auch die Globalisierung, ist sich der Experte sicher: „Die Drosophila suzukii (Kirschessigfliege) auf den heimischen Himbeeren ist beispielsweise ein Schädling aus China“.

Während die Kastanie zunehmend durch die Klimaerwärmung bedroht ist, geht die Maulbeere als Gewinner des Temperaturanstiegs hervor. Für den Biergarten oder für Verkehrsflächen sind diese Bäume jedoch nur bedingt geeignet: Je nach Sorte hinterlassen die Früchte dunkle Flecken. „Die schmecken aber super“, bilanzierte eine Teilnehmerin der Rundfahrt beim Probieren.

Anpassungen sind auch im Veitshöchheimer Wald erforderlich: Revierförsterin Annette Fricker veranschaulichte zunächst mit Diagrammen die Veränderungen der Temperatur und des Niederschlags über einen längeren Zeitraum und führte die Radfahrer dann durch den Wald. „Wichtig ist eine standortangepasste Durchmischung und Verjüngung“ beschrieb Fricker eine nachhaltige Forstwirtschaft.

Laubbäume machen etwa 90% des Veitshöchheimer Walds aus, darunter viele Buchen und Eichen. In der Summe ist das Laubholz für die Klimaerwärmung weniger anfällig als reine Nadelwald-Monokulturen. „Vom Klimawandel profitieren vor allem auch Schädlinge“, berichtete die Revierförsterin. Eichenprozessionsspinner oder Borkenkäfer sind oft nur schwer einzudämmen.

„Veitshöchheim ist zwar keine klassische Weinbaugemeinde, aber viele hier haben noch eigene, in der Regel verpachtete Weinberge“ berichtete die gemeindliche Kulturreferentin Martina Edelmann an einer Station. Anschaulich schilderte die Veitshöchheimerin Veränderungen in der Weinlage „Sonnenschein“ und verdeutlichte, wie hart die Arbeit früher im Wengert war. Flurbereinigung und Technisierung haben vieles erleichtert.

Technik stand bei der Station „Staustufe Erlabrunn“ im Fokus: Der gemeindliche Klimaschutzmanager Jan Speth beschrieb die Funktionsweise von Schleuse, Wehren und Kraftwerk und zeigte historische Abbildungen. Der Organisator der Fahrradrundfahrt ging ferner auf die Erwärmung des Mains und deren Auswirkung auf Menschen, Tiere und Pflanzen ein. Ihren Abschluss fand die Radtour „Veitshöchheim erfahren“ unter den Kastanien des Biergartens „Meegärtle“.

Stadtradeln Abschlussveranstaltung: Würdigung der radelaktivsten Teams und Teilnehmer am 23. Juli am dm-Markt

Plakat AbschlussveranstaltungStadtradeln 2016 Abschlussveranstaltung: Würdigung der radelaktivsten Teams und Teilnehmer – Wir suchen Veitshöchheims kreativste Fahrrad-Transportmöglichkeiten!

Ausgezeichnete Leistungen wurden dieses Jahr wieder von den Teilnehmern des bundesweiten Fahrradwettbewerbs Stadtradeln erbracht. Am Samstag, 23. Juli 2016 erfolgt ab 10 Uhr die Würdigung der radelaktivsten Teams und Teilnehmer am Veitshöchheimer dm-Markt (Am Geisberg 23). Für die aktivste Schulklasse gibt es eine Klassenfahrt.

Das Rahmenprogramm dreht sich in diesem Jahr rund um die Themen „Einkaufen mit dem Fahrrad“ und „Nachhaltigkeit“: Ein kleiner „Marktplatz“ informiert und lädt zum Ausprobieren ein: Der Fahrradladen S&S-Bikes stellt E-Bikes und ein fabrikneues Lastenrad für Probefahrten zur Verfügung und beantwortet gerne Fragen. Vorgestellt werden außerdem verschiedene Transportmöglichkeiten von der Fahrradtasche bis zum Anhänger. Aufgezeigt wird ferner, was man sich alles mehr kaufen kann, wenn man mit dem Rad statt dem Auto zum Einkaufen fährt. Bei der anschließenden Verlosung kann jeder etwas gewinnen!

Wie kreativ ist Veitshöchheim? Unser Ziel ist es, möglichst viele verschiedene Transportmöglichkeiten aufzeigen zu können. Egal ob Fahrradanhänger, Lastenrad, Trolley, Eigenkonstruktionen oder geräumige Fahrradtasche: Mitbringen und gewinnen!

Bei der Abschlussveranstaltung kommen auch Kinder auf ihre Kosten: Ein Geschicklichkeitsparcours kann entweder mit dem eigenen Fahrrad oder einem Laufrad absolviert werden.

Die Gemeinde Veitshöchheim bedankt sich herzlich bei den Stadtradeln-Sponsoren dm-Markt, dando-Art Lichttechnik, DB Mainfrankenbahn/Main-Spessart-Express, Architekten Keß und König, Meegärtle, S&S-Bikes, Allianz Dirk Herbert – Generalvertretung Veitshöchheim und Hotel am Main.

Programm:

  1. Begrüßung durch Herrn Albrecht (dm-Markt) und Bürgermeister Knötgen (Gemeinde)
  2. Würdigung radelaktivste/r Schulklasse/Schüler durch den Klimaschutzmanager
  3. Pressefoto mit allen (!) Teilnehmern, möglicherweise mit Lastenfahrrad, Anhängern, mitgebrachten Transportmöglichkeiten als szenische Ergänzung
  4. Würdigung der radelaktivsten Teams und Teilnehmer durch den Klimaschutzmanager
  5. „Marktplatz“: Anschauen und informieren, ausprobieren, Meinungsaustausch (an der Pinnwand)
  6. Verlosung auf Basis des Marktplatzes: Jeder kann gewinnen
  7. Verabschiedung

Für Rückfragen steht Klimaschutzmanager Jan Speth (Tel. 9802-731, E-Mail: j.speth@veitshoechheim.de) gerne zur Verfügung.

Veitshöchheim erfahren – Fahrradrundfahrt durch Wald und Weinberge

Poster 2016

Natur, Kultur, Technik und Klimaschutz stehen am Samstag, den 9. Juli im Fokus der Fahrradrundfahrt „Veitshöchheim erfahren“. Organisiert vom Klimaschutzmanager der Gemeinde Veitshöchheim führt die Tour mit mehreren Stationen durch Weinberge, Wald und an den Main. 2015 fiel die Veranstaltung der Hitze zum Opfer – jetzt wird die Rundfahrt nachgeholt.

Die Fahrraderlebnistour in Richtung Thüngersheim bietet nicht nur einen schönen Ausblick auf Veitshöchheim, sondern befasst sich an den Stationen mit dem Thema Klimawandel. „Experten schildern dabei anhand ihrer Arbeit, wie der Klimawandel auch Veitshöchheim verändert und Anpassungen erforderlich macht“, so Klimaschutzmanager Jan Speth. Die Revierförsterin Annette Fricker berichtet beispielsweise über Veränderungen und Anpassungen im Wald und Klaus Körber von der Bayerischen Landesanstalt für Weinbau und Gartenbau (LWG) über aktuelle Forschungsprojekte wie „Stadtgrün 2021“.

Passend zum Streckenverlauf veranschaulicht Martina Edelmann vom Kulturamt der Gemeinde Veitshöchheim Veränderungen im örtlichen Weinbau. Auch Technikbegeisterte kommen auf ihre Kosten: So bildet die Staustufe Erlabrunn-Thüngersheim eine weitere Station. Klimaschutzmanager Speth berichtet hier über die Geschichte des Bauwerks, die Energiegewinnung und die Erwärmung des Mains.

Gemeinsam losgeradelt wird um 13.15 Uhr ab der Kreuzung Birkentalstraße/Dürerstraße. Endstation der rund 10 Kilometer langen Strecke bildet der Biergarten „Meegärtle“. „Die Strecke eignet sich auch für weniger ambitionierte Radfahrer“, teilt die Gemeinde mit.

Ob die Veranstaltung stattfindet oder nicht, zeigt die Wetter-Ampel unten. Eine Anmeldung ist nicht notwendig.

Die Stationen

Route ohne Schleuse

 

  • Station Kultur: Martina Edelmann erläutert die geschichtliche Entwicklung des örtlichen Weinbaus. Wie haben sich die Anbaumethoden und Werkzeuge verändert? Weinbau früher und heute.
  • Station Wald: Revierförsterin Annette Fricker erklärt anhand von Anschauungsobjekten, welche Baumarten es im Veitshöchheimer Wald vom Klimawandel bedroht sind. Ein großes Thema ist die nachhaltige Forstwirtschaft.
  • Station LWG: Im Versuchsbetrieb am Stutel stellt Klaus Körber die Arbeit und aktuelle Forschungsprojekte der Bayerischen Landesanstalt für Weinbau und Gartenbau vor.
  • Station Technik: Klimaschutzmanager Jan Speth zeigt zunächst historische Aufnahmen vom Bau der Staustufe Erlabrunn-Thüngersheim. Ob Kaplan-Turbine, Fernsteuerung, Dreigurtschütz – die Station soll vor allem Technikbegeisterte ansprechen.
  • Station Sinne: Unter den alten Kastanien des Meegärtle findet die Radrundfahrt gegen Abend ihren Abschluss. Für Essen und Getränke ist gesorgt.

An einer „Wasser-Station“ auf Der Strecke wird es kostenlos Mineralwasser und Traubenzucker geben. Die Gemeinde bedankt sich in diesem Zusammenhang beim Veitshöchheimer dm-Markt für die Unterstützung!

Wetterampel

Ampel grün

Energieberatungswoche verpasst? Angebote auf Landkreisebene.

DruckIn halbjährlichen Abständen finden unsere Vor-Ort-Energieberatungswochen statt. Zuletzt gab es im Februar 2016 für alle Veitshöchheimer kostenlose Energieberatungen. Wer die Gelegenheit verpasst hat, kann nun auch das Angebot der Agenda 21 von Stadt und Landkreis Würzburg in Anspruch nehmen. Hier die Pressemitteilung des Landratsamtes:

Kostenlose Energieberatung und Gebäude-Energiecheck

Energieeinsparung rechnet sich! Wer weniger Energie verbraucht, schont Ressourcen, produziert weniger Schadstoffe und spart dazu noch Geld.

Daher bietet die Agenda 21 von Stadt und Landkreis Würzburg in der Umweltstation der Stadt Würzburg, Zeller Straße 44, alle 14 Tage mittwochs zwischen 14 und 16 Uhr eine kostenlose Erstberatung rund um das Thema Energieeinsparung an. Eine Anmeldung zur Terminvergabe ist unter 0931 44 44 0 erforderlich. Die Termine finden Sie auf der Homepage des Landkreises unter: www.landkreis-wuerzburg.de/Termine_des_Landratsamtes.

Die Beratung für private Bauherren, Sanierer und Hauseigentümer zeigt Möglichkeiten und Ansatzpunkte auf, wie man den Energieverbrauch reduzieren und damit die Kosten senken sowie die Umwelt schonen kann. Die Energieberatung betrachtet das Haus in seiner Gesamtheit und schlägt hausspezifische Verbesserungen vor.

Die Energieberater sind zu Objektivität, Firmenunabhängigkeit und Neutralität verpflichtet. Sie sind staatlich anerkannt, teilweise auch mit dem GIH-Prädikatssiegel zertifiziert.

Ergänzend zur Energieberatung bietet die Lokale Agenda 21 von Stadt und Landkreis Würzburg auch einen kostenlosen Energiecheck für Wohngebäude an. Der Fragebogen kann über den Internetauftritt des Landkreises heruntergeladen und ausgedruckt werden: www.landkreis-wuerzburg.de_Energieportal. Der ausgefüllte Vordruck wird dann einfach in der Umweltstation der Stadt Würzburg oder beim Landratsamt abgegeben. Ein fachkundiger Energieberater wertet die Unterlagen aus und die Hausbesitzer erhalten die Ergebnisse als Entscheidungshilfe für Sanierungsmaßnahmen.