Nachhaltigkeitspreis Mainfranken 2017

53529_logo-nachhaltigkeit_2017-900Betrieblichen Umweltschutz zum Nulltarif gibt es nicht! Er lohnt sich aber trotzdem! So führen Investitionen unterm Strich vielfach zu erheblichen Kosteneinsparungen – etwa durch geringeren Material- und Energieeinsatz oder sinkende Entsorgungskosten. Ganz zu schweigen vom Imagegewinn, nicht nur für Unternehmen, sondern auch für eine gesamte Region, die sich als Standort mit hoher Umweltqualität einen entscheidenden Vorteil im Wettbewerb um Fachkräfte verschaffen kann.

Dieses Engagement würdigt die Region Mainfranken GmbH mit dem Nachhaltigkeitspreis Mainfranken 2017. Richtete sich die letztjährige Wettbewerbsrunde an mainfränkische Schulen, so werden in diesem Jahr mainfränkische Arbeitgeber ausgezeichnet, die in Sachen nachhaltiges Wirtschaften mit gutem Beispiel vorangehen. Ziel ist es, die in der Region bereits vorhandenen betrieblichen Anstrengungen zu würdigen, nach außen sichtbar zu machen und dadurch Motivation zur Nachahmung ökologisch tragfähiger, wirtschaftlich effizienter und sozial gerechter Maßnahmen zu schaffen. Denn nur so können die richtigen Weichen für die Zukunftsfähigkeit des Wirtschaftsstandorts Mainfranken gestellt werden.

Schwerpunkt des Wettbewerbs bilden die Themen Klima und Energie. Die Implementierung von Energiemanagementsystemen wird ebenso honoriert wie die Durchführung energetischer Sanierungsmaßnahmen, die Nutzung regenerativer Energien oder der Einsatz nachwachsender Rohstoffe. Auch die Realisierung eines klimafreundlichen Mobilitätsverhaltens, die Inanspruchnahme einer externen Energieberatung sowie außerbetriebliches Engagement beim Umwelt- und Klimaschutz zählen zum Kriterienkatalog des Wettbewerbs.

Alle weiteren Informationen finden Sie hier.

Wanderausstellung „Elektromobilität Bayern“ kommt nach Würzburg

ladesauele-schildDie Wanderausstellung Elektromobilität Bayern macht vom 4. April bis 5. Mai 2017 im Energie- und Klimazentrum Würzburg (Haugerring 5) Station und bietet aktuelle Informationen rund um die Elektromobilität in Bayern. Sieben Module präsentieren die wichtigsten Themenbereiche der Elektromobilität. Exponate laden zum Ausprobieren und Mitmachen ein. Damit bietet die Ausstellung der breiten Öffentlichkeit – insbesondere Jugendlichen – einen technologieorientierten Zugang zur Mobilität von morgen. Die Wanderausstellung ist ein Angebot der Bayern Innovativ GmbH an bayerische Kommunen und öffentliche Einrichtungen, die Mobilität von morgen vor Ort greifbar und spielerisch verständlich zu machen.

Weiterer Schritt auf dem Weg zur Fairtrade-Gemeinde

ft-logo-headerAm 22. März hat der Veitshöchheimer Gemeinderat beschlossen, dass Veitshöchheim Fairtrade-Gemeinde werden soll und erfüllte mit dem Beschluss zugleich das erste der fünf Kriterien. Als weiterer Schritt wurde am Mittwochabend eine Steuerungsgruppe mit Teilnehmern aus Zivilgesellschaft, Wirtschaft, Politik und Verwaltung gebildet, die alle Aktivitäten in Veitshöchheim koordinieren und antreiben soll. Als Sprecherin der Steuerungsgruppe wurde die Veitshöchheimerin Eva Pumpurs gewählt. Von Seiten der Gemeinde stehe ich als Ansprechpartner gerne zur Verfügung. Mit der Bildung der Steuerungsgruppe wurden auch die ersten Aufgaben verteilt, um die weiteren Kriterien zeitnah erfüllen zu können. In diesem Zusammenhang dürfen sich Gastronomiebetriebe, Einzelhandelsbetriebe, Vereine und Gruppen gerne auch mit uns in Verbindung setzen, die bereits Fairtrade-Produkte anbieten oder dies sich grundsätzlich vorstellen könnten.

Eine ausführliche Berichterstattung zu diesem Thema ist geplant.

Repair Café: Veitshöchheim repariert wieder

2017-02-24_Repair Cafe Blättle„Reparieren statt wegwerfen“ lautet am Samstag, den 1. April 2017 von 13 bis 18 Uhr in der Eichendorffschule wieder das Motto des Veitshöchheimer Repair Cafés. Ziel der von Daniel Schiel (dando-art Lichttechnik) und Jan Speth (Klimaschutzmanager der Gemeinde Veitshöchheim) organisierten Veranstaltung ist es, ein nachhaltiges Zeichen gegen die Wegwerfgesellschaft zu setzen.

Ob Bohrer, Küchenmaschine, CD-Player oder Staubsauger: Viele Gegenstände landen tagtäglich im Müll, obwohl Defekte oft schon mit geringem Aufwand behoben werden könnten. Elektronikfachmärkte raten schnell zum Neukauf. In Veitshöchheim gibt es seit 2014 im halbjährlichen Rhythmus die Möglichkeit, kaputte Dinge gemeinsam mit ehrenamtlichen Helfern und reichlich Werkzeug wieder in Schuss zu bringen.

„In 86% der Fälle verlief die Reparatur im Herbst erfolgreich oder es konnte zumindest eine Hilfestellung bezüglich Ersatzteilen gegeben werden“ berichtet Veitshöchheims Klimaschutzmanager Jan Speth. Etwa 15 Personen umfasst der offene Helferkreis derzeit. „Wir wollen nicht mit Fachbetrieben in Konkurrenz treten“ betont Daniel Schiel. Im Gegenteil: Mit vielen regionalen Firmen die noch Reparaturen durchführen stehen die Veranstalter in engem Austausch.

Die Reparaturen finden im Werkraum der Grundschule in der Günterslebener Straße 42 statt und erfolgen auf Spendenbasis. Die Besucher werden nach Möglichkeit in die Reparatur einbezogen und können Wartezeiten bei Kaffee und Kuchen überbrücken. Eine Anmeldung im Vorfeld ist nicht notwendig.

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Bundesumweltministerium lobt Veitshöchheimer Klimaschutzaktivitäten

2017-03-03 08_05_51-Projekt des Monats März 2017_ Veitshöchheim _ BMUB _ Nationale KlimaschutzinitiaDas Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz, Bau und Reaktorsicherheit hat Veitshöchheim zum „Projekt des Monats März“ auserkoren. Veitshöchheim nimmt eine Vorreiterrolle in Unterfranken ein und zeigt, dass Klimaschutz auch in kleineren Kommunen möglich ist, so die Kernaussage.

Zum Bericht auf www.klimaschutz.de geht es hier.

Bürgerenergiepreis Unterfranken 2017: Insgesamt 10.000 Euro für Energieprojekte der Zukunft

Buergerenergiepreis_2Die Bayernwerk AG ruft mit Unterstützung der Regierung von Unterfranken zum dritten Mal zum Bürgerenergiepreis Unterfranken auf. Die mit insgesamt 10.000 Euro dotierte Auszeichnung geht an Privatpersonen, Vereine, Schulen und andere nicht gewerbliche Gruppierungen, die mit ihren Ideen und Projekten einen Impuls für die Energiezukunft setzen.

Gefördert werden pfiffige und außergewöhnliche Ideen und Maßnahmen, die einen Energiebezug haben und sich mit den Themen Energieeffizienz oder Ökologie befassen.
Eine ausführliche Beschreibung, den Bewerbungsbogen und Videos der Vorjahressieger finden Sie im Internet unter www.bayernwerk.de/buergerenergiepreis.
Bewerben Sie sich für diesen Preis und zeigen Sie allen, mit welchen Ideen und Projekten Sie die Energiezukunft vorantreiben. Der vollständig ausgefüllte Bewerbungsbogen kann zusammen mit Fotos und ergänzenden Unterlagen (max. 10 DIN A 4-Seiten) bis zum 20. April 2017 bei der Bayernwerk AG, Ursula Schmitt, Unterdürrbacher Straße 14-22, 97080 Würzburg, eingereicht werden. Die Auswahl der finalen Gewinner und die Aufteilung des Preisgeldes erfolgen durch eine Fachjury. Die eingereichten Vorschläge werden danach bewertet, ob es gelingt, einen Impuls für die Energiezukunft zu setzen und eine Vorbildfunktion für andere einzunehmen.

Bei Fragen zum Bewerbungsverfahren können Sie sich an Annette Seidel, Bayernwerk AG, Telefon 09 21-2 85-20 82, buergerenergiepreis@bayernwerk.de, wenden.

Veränderungen auf den Buslinien wegen Faschingsumzug

2017-02-23 HaltestelleDer Fasching hat Veitshöchheim in fester Hand! Am Rosenmontag, den 27.2.2017, beginnt in Veitshöchheim der Faschingszug um 13.11 Uhr in der Heidenfelder Straße und verläuft über Frieden-, Günterslebener-, Bahnhof-, Herrn-, Friedhof-, Thüngersheimer-, Kirch-, Würzburger-, Parkstraße und Mainlände. Dies bleibt natürlich auch für die Buslinien nicht ohne Folgen:

Bereits ab ca. 12.30 Uhr kann die Haltestelle „Heidenfelderstraße“ nicht bedient werden. Ebenso werden ab 13.10 Uhr die Haltestellen „Sonnenstraße“, „Friedenstraße“ und „Wolfstalstraße“ nicht angefahren. Ab 15 Uhr wird wieder der reguläre Fahrtverlauf aufgenommen.

Die Linie 19 verkehrt in dieser Zeit wie folgt:
Die Fahrten um 13.54 Uhr und 14.34 Uhr ab Wü/Busbahnhof in Richtung Güntersleben werden in Veitshöchheim über die Straße „Am Geisberg“ (WÜ 3) geführt – hier wird die Haltestelle „Geisbergbad“ direkt am Freibad bedient. Die Rückfahrten 14.20 und 14.52 Uhr ab Güntersleben/Mehlenstraße bzw. Laurenziweg werden über die gleiche Streckenführung abgewickelt – hier werden ebenfalls alle am Fahrweg liegenden Haltestellen bedient. Die Fahrt um 15.10 Uhr ab Güntersleben/Laurenziweg wird wieder unverändert auf dem planmäßigen Linienweg durchgeführt.

Die Linie 11 verkehrt in dieser Zeit wie folgt:
12.34 Uhr ab Wü/Busbahnhof fährt die planmäßige Linienführung bis zur Haltestelle „Sonnenstraße“ – NICHT in die Friedenstraße abbiegen – weiter zum Kreisverkehr – dort wenden und Fahrweg wieder planmäßig aufnehmen. 13.22 Uhr und 14.24 Uhr ab Wü/Busbahnhof in Richtung VHH/Birkental, sowie deren Rückfahrten können die Ortsmitte in Veitshöchheim nicht passieren und werden daher folgendermaßen umgeleitet: Hinfahrt planmäßig bis Haltestelle „Scheffelstraße“ – weiter über „Friedrich-Ebert-Str.“ und „Am Schenkenfeld“ – zurück zur Auffahrt auf die B 27 in Fahrtrichtung Thüngersheim/Karlstadt – nächste Abfahrt nach Veitshöchheim/Birkental nehmen – die Haltestellen „Dürerstraße“ und „Birkental“ bedienen und dort planmäßige Abfahrtszeit abwarten bzw. aufnehmen. Die Rückfahrt wird ab Haltestelle „Sendelbachstraße“ direkt über die B 27 nach Würzburg durchgeführt. 13.08 Uhr ab Wü/Busbahnhof fährt ab Haltestelle „Scheffelstraße“ über „Geisbergbad“ und „Benzstraße“ nach „Balthasar-Neumann-Kaserne“ – hier Abfahrtszeit für Rückfahrt abwarten und wieder über „Geisbergbad“ zurück nach Würzburg. Die Fahrt um 13.34 ab Busbahnhof und Rückfahrt entfallen ersatzlos!

Bund fördert Ladeinfrastruktur für Elektrofahrzeuge

Vorbehaltlich Zustimmung des Gemeinderats soll in rentraler Lage nahe des Altorts und des Bahnhofes eine E-Tankstelle realisiert werden.

Vorbehaltlich Zustimmung des Gemeinderats: Die Gemeinde Veitshöchheim plant in zentraler Lage am Bahnhof neben der Caritas-Sozialstation die Errichtung einer Stromtanstelle. Im unmittelbaren Umgriff befinden sich die Bücherei, das Rathaus, die Einzelhandels- und Gastronomiebetriebe im Altort und natürlich der Hofgarten. Fußläufig erreichbar sind außerdem die Mainfrankensäle und das jüdische Kulturmuseum.

Grünes Licht für das Bundesprogramm Ladeinfrastruktur des BMVI: Die EU-Kommission hat heute das 300-Millionen-Euro-Förderprogramm der Bundesregierung genehmigt. Vom 1. März 2017 an können private Investoren, Städte und Gemeinden Förderanträge stellen. Ziel ist der Aufbau einer flächendeckenden Ladeinfrastruktur mit bundesweit 15.000 Ladesäulen.

„Wir wollen der Elektromobilität zusätzliche Dynamik verleihen. Der Schlüssel dafür ist der Aufbau einer flächendeckenden Ladeinfrastruktur. Damit geben wir den Autofahrern das Vertrauen, dass sie ihre Fahrzeuge überall und jederzeit aufladen können. Wir statten daher schon heute alle Raststätten auf Autobahnen mit Ladesäulen aus – und investieren jetzt noch einmal 300 Millionen Euro für weitere 15.000 Ladesäulen in ganz Deutschland.“ Bundesminister Alexander Dobrindt

Mit dem Bundesprogramm Ladeinfrastruktur unterstützt das BMVI den Aufbau von 5.000 Schnellladestationen (S-LIS) mit 200 Millionen Euro und den Aufbau von 10.000 Normalladestationen (N-LIS) mit 100 Millionen Euro. Die Förderung umfasst neben der Errichtung der Ladesäule auch den Netzanschluss und die Montage. Voraussetzung für die Förderung ist unter anderem, dass die Ladesäulen öffentlich zugänglich sind und mit Strom aus erneuerbaren Energien betrieben werden.

Das Bundesprogramm Ladeinfrastruktur ist Teil des Maßnahmenpakets, mit dem das BMVI den Aufbau der Ladeinfrastruktur für E-Fahrzeuge unterstützt. Hierzu zählt auch das E-Tankstellenprogramm auf Autobahnen und das „Förderprogramm zur batterieelektrischen Elektromobilität“ mit rund 30 Millionen Euro pro Jahr für die Kommunen. Darüber hinaus wurde bereits eine Reihe weiterer Maßnahmen auf den Weg gebracht – wie z.B. die Kfz-Steuer-Befreiung für E-Fahrzeuge, eigene E-Kennzeichen und Privilegien für Sonderfahrspuren und Parkplätze.

Textquelle: BMVI

Weiterführende Informationen mit Förderaufruf und Richtlinien auf den Seiten des Bundesministeriums für Verkehr und Infrastruktur

Ergebnisse des ersten Würzburger KlimaSchutzKongresses

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Als ein voller Erfolg kann der erste KlimaSchutzKongress am 11. Februar 2017 in Würzburg bezeichnet werden. Im ZAE am Hubland trafen sich verschiedenste lokale Akteure des Klimaschutzes und nahmen an sechs verschiedenen Workshops der Klima-Allianz Würzburg teil. Berichte von der Veranstaltung finden Sie

  • auf der Facebook-Seite der Klima-Allianz Würzburg
  • auf dem Blog der Klima-Allianz Würzburg