Hervorgehobener Artikel

Erfassung der Ladeinfrastruktur für Pedelecs und E-Bikes in Veitshöchheim

img_7493-anderein den letzten Jahren hat sich das Fahrrad – auch dank technischer Weiterentwicklungen – zu einem immer beliebteren Verkehrsmittel entwickelt. Längst sind dabei Hügel und Berge keine Hindernisse mehr: Pedelecs und E-Bikes machen Fahrten bei jeder Topographie ohne größere Anstrengungen möglich. Viele Veitshöchheimer fahren bereits mit elektronischer Unterstützung beispielsweise die Günterslebener Straße, die Birkentalstraße oder den Geisberg hoch. Auch viele Touristen nutzen die neuen Möglichkeiten und steuern Veitshöchheim mit dem Pedelec bzw. E-Bike an.

Es gilt deshalb eine entsprechende Ladeinfrastruktur zu optimieren. Einige Hotel-, Gastronomie- und Einzelhandelsbetriebe bieten schon jetzt ihren Besuchern/Kunden die Möglichkeit an, während des Aufenthalts bzw. Einkaufs den Akku des Fahrrads aufzuladen. Es handelt sich letztlich um eine Dienstleistung, die sowohl dem Anbieter (in Form von Gästen/Kunden) als auch dem Nutzer viele Vorteile und Synergieeffekte bringt.

Die Gemeinde Veitshöchheim möchte nun in Zusammenarbeit mit dem Verkehrs- und Gewerbeverein Veitshöchheim e.V. und der Touristik GmbH im Würzburger Land eine Übersicht erstellen, in welchen Veitshöchheimer Hotel-, Gastronomie- und Einzelhandelsbetrieben sowie öffentlichen Einrichtungen das Aufladen von E-Bikes und Pedelecs möglich ist. Ob einfach eine Steckdose oder eine spezielle Ladeeinrichtung ist dabei unerheblich. Diese Übersicht soll sowohl als Faltblatt in gedruckter Form mit Ortsplan als auch online auf den Internetseiten erscheinen. Es ist angedacht, dass von den teilnehmenden Betrieben und Institutionen vor Ort ein einheitlich gestalteter Aufkleber „E-Bike-Tankstelle Veitshöchheim“ gut sichtbar – beispielsweise im Eingangsbereich oder Schaufenster – angebracht wird. Die entsprechenden Faltblätter und Aufkleber werden von der Gemeinde Veitshöchheim kostenfrei zur Verfügung gestellt. Eine Ausweitung des Konzepts auf weitere mainfränkische Orte ist von der Touristik GmbH im Würzburger Land geplant.

Als Grundlage für die geplante Publikation finden Sie hier den Erfassungsbogen als PDF-Datei. Diesen können Sie – bitte vollständig ausgefüllt – beim Verkehrs- und Gewerbeverein, bei der Touristik GmbH oder der Gemeinde abgeben. Für Rückfragen können Sie sich gerne an mich wenden.

APG-Carsharing mit Fahrzeug im Veitshöchheimer Altort – Inhaber von VVM-Zeitkarten profitieren

© Dieter Gürz

© Dieter Gürz

Absolut zentral und damit gut erreichbar steht seit November ein neues Carsharing-Auto im Veitshöchheimer Altort: Der silberne Ford Focus befindet sich gegenüber des Gernecksplatzes am Parkplatz Bahnhofstraße und kann ab sofort nach Registrierung genutzt werden.  Die gemeinschaftliche Nutzung dieses Autos möglich gemacht haben das Kommunalunternehmen des Landkreises Würzburg (KU) über die Tochtergesellschaft APG sowie das Ford-Autohaus Rumpel und Stark in Kooperation mit DB Rent. Veitshöchheim ist damit nach Rimpar die zweite Gemeinde, die das APG-Carsharing ermöglicht. Weitere Standorte im Landkreis sollen noch folgen.

Kundenkarte holen und losfahren

Für die zukünftigen Nutzer ist das neue Carsharing-Angebot so einfach und transparent wie möglich gestaltet: Für einmalig 14,90 Euro kann eine deutschlandweit gültige Kundenkarte beantragt werden, mit der sich das Auto via Frontscheiben-Kartenleser öffnen lässt. Inhaber von VVM-Zeitkarten/APG-Zeitkarten müssen hierfür nur 9,90 Euro bezahlen. Buchen/reservieren kann man das Auto dann via Internet oder alternativ App. Als Fahrer muss man sich dann um nichts weiter kümmern und ist durch automatische Haftpflichtversicherung gut geschützt: Schlüssel und Tankkarte befinden sich im Handschuhfach des Autos – einfach zum gebuchten Zeitpunkt reinsetzen und losfahren! Tanken ist beim APG-Carsharing für den Nutzer nebensächlich: Mit der hinterlegten Tankkarte tanken Sie bei teilnehmenden
Tankstellen kostenlos auf. Dies ist nur erforderlich, wenn der Tank gegen Ende der Fahrt zu weniger als ¼ gefüllt ist. Mit der Tankkarte ist das Tanken dann kostenlos möglich.

Unkompliziertes Bezahlsystem

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Preise

Beim APG-Carsharing fallen keine monatlichen oder jährlichen Kosten an. Sprich: Man zahlt nur dann, wenn man das Auto auch nutzt. Die Abbrechnung erfolgt dann entweder stündlich bzw. alternativ tageweise. Die Stunde kostet zwischen 22 und 8 Uhr genau 1,50 Euro und zwischen 8 und 22 Uhr 5 Euro. Ein Tag kostet 50 Euro und ab dem zweiten Tag 29 Euro. Die Kilometerpauschale beträgt 0,19 Cent pro Kilometer und wird GPS-genau abgerechnet. Bezahlen kann man via Lastschrifteinzug oder Kreditkarte. Die Rechnung bzw. Aufstellung der Fahrten erhält man kostenlos via E-Mail.

Nutzungsbeispiele

Ausflug an den See: Familie Schmitt plant einen Ausflug an einen Badesee und trägt den Termin am Vorabend via App ein. Am nächsten Tag holt die Familie das Auto mit der Kundenkarte am Bahnhof ab, läd Luftmatratze und Sonnenschirm ein und fährt zum See. Insgesamt verbringt die Familie vier Stunden mit dem Auto und legt 25 Kilometer zurück. Danach liegt der Schlüssel wieder im Handschuhfach und mit der Karte wird das Auto verschlossen. Familie Schmitt bekommt anschließend 24,75 Euro inklusive Kilometerpauschale in Rechnung gestellt. „Da zahl ich mit meinem Privatauto aber weniger“ könnte man zu Familie Schmitt nun sagen, darf dabei aber nicht unberücksichtigt lassen: Anschaffungskosten, Vericherungskosten, KfZ-Steuer, Werkstatt-Kosten (inkl. Service/Inspektion, TÜV etc.) und Spritkosten fallen beim Carsharing weg! Auch muss man sich über Wertverlust, Ölwechsel oder das leidige Reifenwechseln keine Gedanken mehr machen.

Anderes Beispiel: Thomas hat Besuch und zu später Stunde noch Hunger und möchte mit Freunden nach Würzburg fahren. Für die insgesamt etwa 18 Kilometer zahlt er 3,42 Euro Kilometerpauschale und 3 Euro für zwei Stunden Nutzungsdauer (nach 22 Uhr).

Ansprechen möchte man vor allem Familien ohne Zweitwagen, Fahranfänger, die kein eigenes Auto haben, Gewerbetreibende oder Touristen.

Das Veitshöchheimer Carsharing-Auto

© Dieter Gürz

© Dieter Gürz

Das Veitshöchheimer Carsharing-Auto ist ein Ford Focus Fünftürer mit viel Stauraum. Sitzheizung, Front- und Heckscheibenheizung, Klimaanlage, moderne Musikanlage und weitere Ausstattung bieten maximalen Komfort. Eiskratzen entfällt. Zukünftig wird es möglicherweise auch ein Elektroauto geben, sollte die Stromtankstelle am Parkplatz realisiert werden.

Das Fahrzeug steht zentral im Altort, im Umgriff von Bahnhof, Bücherei, Hofgarten, Jugendzentrum, Rathaus. Es muss nach Benutzung auch dort wieder abgestellt werden.

Veitshöchheim als Vorreiter im Landkreis

Veitshöchheim hat im Landkreis Würzburg bereits eine Vorreiterrolle eingenommen, was Carsharing angeht: Als erste Gemeinde in der Region war hier nach einer Vorlaufzeit von eineinhalb Jahren Diskussion und Beratung im Agenda 21-Arbeitskreis im März 2014 ein Seat Mii-Dreitürer-Auto der Sharegroup GmbH, einem Kooperationspartner der DB Rent mit dem größten Netz in Deutschland, nutzbar. Möglich wurde dieses örtliche Scouter-Carsharing-Angebot durch das Arbeitskreismitglied Manfred Hohmeier, der auch einen seiner eigenen Stellplätze in der Sendelbachstraße 1 als Standort unentgeltlich zur Verfügung stellte. Leider wurde das Carsharing-Auto Ende 2015 von Scouter trotz (für Veitshöchheimer Verhältnisse) gute Nutzung nach Würzburg abgezogen und bis Dato trotz Zusagen nicht zurückgebracht.

Informationen zum APG-Carsharing auf einen Blick:

Nach Rimpar

 

Energie sparen an Weihnachten – Tipps der Gemeinde Veitshöchheim

24551_0Beleuchtung, Heizung, Essen, Reisen… es gibt viele Bereiche, in denen man an Weihnachten mit minimalem Aufwand viel Energie und CO2 einsparen kann.

Auch bei der Wahl der Geschenke hat man dank Energieeffizienzklassen die Möglichkeit, positiv Einfluss zu nehmen.

Wir haben einige Tipps zusammengefasst.

Mehrwertsteuer auf Reparaturen senken?

Hier funktionierte das Kassettendeck nicht mehr. Gummiringe ausgeleiert...

Bild vom sechsten Veitshöchheimer Repair Café

Ein interessanter Ansatz gegen die Wegwerfmentalität verfolgt derzeit die schwedische Regierung: Die Senkung der Mehrwertsteuer auf Reparaturen bestimmter Gegenstände soll Einfluss auf das Konsumverhalten nehmen. Wer beispielsweise einen Handwerker ins Haus kommen lässt, um seine Waschmaschine oder den Kühlschrank reparieren zu lassen, zahlt künftig weniger für die Arbeitsstunde.  Im Umkehrschluss können neue Arbeitsplätze entstehen und für ein Plus bei der Umsatzsteuer sorgen. Ziel: Anreiz geben, seine Dinge reparieren zu lassen, anstatt sie wegzuwerfen und neu zu kaufen.

>> zum Bericht von Spiegel Online

Pilotprojekt digitale Fahrgastanzeige: Verbesserung für den ÖPNV

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An vier ausgewählten Bushaltestellen (Kirchstraße und Friedenstraße in beide Fahrtrichtungen) in Veitshöchheim gehen noch in diesem Jahr digitale Fahrgastanzeigen in Betrieb. Diese informieren in Echtzeit über die Abfahrtszeiten der Busse, Per Knopfdruck ist auch eine akkustische Ansage für Sehbehinderte abrufbar. Das Vorhaben „digitale Fahrgastanzeige“ ist ein Pilotprojekt der NWM in Veitshöchheim und soll bei Erfolg landkreisweit umgesetzt werden. Der zusätzliche Service stellt eine wesentliche Verbesserung für den ÖPNV dar.

Klimaschutzplan 2050: Kabinett beschließt Wegweiser in ein klimaneutrales Deutschland

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Das Bundeskabinett hat heute im Umlaufverfahren den von Bundesumweltministerin Barbara Hendricks vorgelegten Klimaschutzplan 2050 beschlossen. Es ist das erste Regierungsdokument, das den Weg in ein weitgehend treibhausgasneutrales Deutschland im Jahr 2050 aufzeigt. Der Plan enthält erstmals Klimaziele für einzelne Wirtschaftszweige und gibt so eine konkrete Orientierung für strategische Entscheidungen in den nächsten Jahren.

Hendricks: „Mit dem Klimaschutzplan zeigen wir, was die Umsetzung des Pariser Klimaschutzabkommens konkret für Deutschland bedeutet. Wir denken bewusst heute schon an 2030 und 2050, damit allen Beteiligten genug Zeit bleibt, sich auf die neuen Herausforderungen einzustellen. Denn mir geht es darum, durch rechtzeitiges Handeln Strukturbrüche zu vermeiden. Durch rechtzeitige Weichenstellungen machen wir den Klimaschutz zum Motor für die Modernisierung unserer Volkswirtschaft. Das schafft Jobs und stärkt unsere Rolle auf dem Weltmarkt.

Mit diesem Klimaschutzplan können wir uns international sehen lassen. Wir orientieren uns am Leitbild der weitgehenden Treibhausgasneutralität bis zur Mitte des Jahrhunderts. Zum ersten Mal haben wir Zielkorridore für einzelne Sektoren definiert. Ab heute kann sich niemand mehr einreden, Klimaschutz betreffe nur die anderen. Ich bin davon überzeugt, dass wir damit eine Zeitenwende in der deutschen Klimapolitik eingeleitet haben. Viele Ministerien haben sich konstruktiv eingebracht und werden wichtige Beiträge leisten, wofür ich mich ausdrücklich bedanken möchte.“

Der Klimaschutzplan orientiert sich am Leitbild der weitgehenden Treibhausgasneutralität bis zur Mitte des Jahrhunderts. Für das Jahr 2030 bekräftigt er das Gesamtziel einer Treibhausgasminderung von mindestens 55 Prozent gegenüber 1990. Dieses Gesamtziel wird zugleich erstmals auf einzelne Sektoren heruntergebrochen. Damit gibt der Plan für alle Sektoren eine klare Orientierung.

Von zentraler Bedeutung ist der Umbau der Energiewirtschaft. In diesem Sektor wurden mit der Energiewende bereits wichtige Weichen gestellt. Mit erneuerbarem Strom werden auch andere Sektoren – wie etwa den Verkehr – in die Lage versetzt, wegzukommen von klimaschädlichen fossilen Energien. Die erneuerbaren Energien werden weiter ausgebaut und die Kohleverstromung entsprechend zurückgehen. Eine neue Kommission „Wachstum, Strukturwandel und Regionalentwicklung“ soll einen Instrumentenmix entwickeln. Dieser soll den Regionen und Branchen helfen, die vom Strukturwandel besonders betroffen sind, der mit der Energiewende einhergeht.

Im Gebäudebereich gibt es einen „Fahrplan für einen nahezu klimaneutralen Gebäudebestand“. Gebäude sind besonders langlebig, darum müssen hier schon früh die Weichen für 2050 gestellt werden. Bis 2030 soll die Minderung 66-67 Prozent betragen. Das wird über anspruchsvolle Neubaustandards, langfristige Sanierungsstrategien und die schrittweise Abkehr von fossilen Heizungssystemen geschehen.

Der Verkehrsbereich wird mit 40 bis 42 Prozent zum 2030er Klimaziel beitragen. Eine Reihe von Klimaschutzkonzepten soll hierfür Maßnahmen aufzeigen, etwa ein Klimaschutzkonzept Straßenverkehr. Alternative Antriebe, der ÖPNV, der Schienenverkehr und der Rad- und Fußverkehr aber auch eine Digitalisierungsstrategie werden eine wichtige Rolle spielen.

Im Bereich der Industrie soll die Minderung 49 bis 51 Prozent betragen. Hier wird die Bundesregierung ein Forschungs-, Entwicklungs-, und Markteinführungsprogramm zur Minderung bisher nicht vermeidbarer industrieller Prozessemissionen auflegen.

In der Landwirtschaft sollen Lachgasemissionen aus Überdüngung deutlich reduziert werden. Zudem will sich die Bundesregierung in Brüssel dafür einsetzen, dass sich die EU-Agrarsubventionen an den klimapolitischen Beschlüssen der EU orientieren. In der Landwirtschaft sind die Potenziale grundsätzlich beschränkt. Bis 2030 wird daher eine Minderung in Höhe von 31 bis 34 Prozent erwartet – wie in allen Sektoren gegenüber 1990.

Für die Landnutzung und Forstwirtschaft, die nicht in die Bewertung der Zielerfüllung einbezogen werden, stehen der Erhalt und die Verbesserung der Senkenleistung des Waldes im Vordergrund. Dazu kommen die nachhaltige Waldbewirtschaftung und die damit verbundene Holzverwendung, der Erhalt von Dauergrünland, der Schutz von Moorböden und die Klimapotenziale der natürlichen Waldentwicklung.

Hendricks: „Mit dem Klimaschutzplan geben wir den einzelnen Wirtschaftszweigen einen konkreten Rahmen für strategische Entscheidungen in den nächsten Jahren. Ich bin sicher, dass diese Aussichten eine enorme Kreativität und Schaffenskraft auslösen werden. Der Klimaschutzplan schafft Orientierung, die Unternehmen, Gewerkschaften, die Wissenschaft, Kreative – und auch PolitikerInnen – nutzen können und nutzen werden, um Deutschland klimaverträglich zu gestalten bis zur Mitte des Jahrhunderts.“

Grafik und Text: BMUB

Sechstes Repair Café in der Eichendorffschule verlief äußerst erfolgreich

Sehr zufrieden zeigten sich Daniel Schiel von der Firma dando-art Lichttechnik und der gemeindliche Klimaschutzmanager Jan Speth mit dem Verlauf des sechsten Veitshöchheimer Repair Cafés am Samstag: In 86 Prozent der Fälle waren die Reparaturen erfolgreich bzw. zumindest teilweise erfolgreich. Rund 46 reparaturbedürftige Objekte landeten insgesamt auf den Werkbänken – die Besucher kamen fast ausschließlich aus Veitshöchheim.

„Elektrische und elektronische Geräte haben wieder einen erheblichen Teil der Reparaturen ausgemacht“ bilanziert der Veitshöchheimer Daniel Schiel. Deren Anteil lag bei etwa 73 Prozent. In erster Linie handelte es sich um Haushaltsgeräte und diverse Abspielgeräte. Auch einige Liebhaberstücke wurden zum sechsten Repair Café mitgebracht.

„Der Wunsch der Wirtschaft heute ist, dass die Geräte die Garantiezeit überleben, danach möglichst schnell kaputtgehen und dann neu gekauft werden“, ist sich Repair Café-Helfer Michael sicher. Der gemeindliche Klimaschutzmanager Jan Speth stärkt diese These: „Die großen Elektronik-Fachmärkte wollen verkaufen, nicht reparieren“. Dabei konnten viele Defekte mit geringem Aufwand behoben werden.

Die Gemeinde Veitshöchheim startete im Jahr 2014 unterfrankenweit die erste Selbsthilfewerkstatt dieser Art mit dem Ziel, ein Zeichen gegen die Wegwerfgesellschaft zu setzen. Mittlerweile findet auch in Würzburg regelmäßig ein Repair Café statt. „Wir freuen uns, wenn dieser Gedanke auch in anderen Orten aufgegriffen wird“ betonen die beiden Organisatoren Schiel und Speth.

In Veitshöchheim umfasst der Helferkreis etwa 15 Personen, mit leicht steigender Tendenz. Involviert sind unter anderem Bastler, Kuchenbäcker, Helfer am Empfang und Hausmeister. „Wir sind froh, dass wir diese Helfer haben“, lobt Bürgermeister Jürgen Götz das ehrenamtliche Engagement.

Bilder und Text: Jan Speth (CC: BY-SA)

 

Sechstes Repair Café in Zahlen:

Alter der Besucher:

0-20 Jahre: 5%

21-40 Jahre: 13%

40-60 Jahre: 28%

Älter als 60 Jahre: 54%

Herkunft der Besucher (teils fehlende Angaben!):

Veitshöchheim: 80%

Würzburg: 3%

Sonstige Orte: 17%

Reparaturen:

38 Besucher mit mindestens 46 reparaturbedürftigen Objekten (elektrische Geräten, Maschinen, Fahrräder, Kleidungsstücken usw.)

Elektrische und elektronische Geräte: 73%

Fahrrad: 6%

Sonstiges: 21%

Erfolgreiche Reparaturen: 65%

Teilweise erfolgreiche Reparaturen: 21% (Sieben „Fehleranalysen“ > Ersatzteil fehlt)

Nicht erfolgreiche Reparaturen: 14% (Totalschaden oder keine Ersatzteile erhältlich)

 

Sechstes Repair-Café in Bildern:

Sechstes Repair-Café als Videoclip:

10.000-Häuser-Programm – Programmteil Heizungstausch: Antragstellung erst wieder 2017 möglich

©Aufgrund der großen Nachfrage ist das Budget für den Programmteil Heizungstausch des 10.000-Häuser-Programms für 2016 aufgebraucht. Eine Antragstellung ist erst wieder ab dem 1. Februar 2017 möglich. Das Programm fördert den Austausch von ineffizienten Heizkesseln, die 25 bis unter 30 Jahre alt sind (siehe Typenschild). Der Programmteil EnergieSystemHaus ist hiervon jedoch nicht betroffen (fördert u.a. innovative Heiz-/Speicher-Systeme, energetische Sanierungen).

Für Beratungen rund um das Thema Förderungen stehe ich jederzeit gerne zur Verfügung!

Gemeindliche Ausstellungsbeleuchtung auf energieeffiziente LED umgestellt

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imag5152Ob idyllische Veitshöchheim-Malereien von Willi Kopler, Landschaftsmotive von Peter Würth oder Aquarell-Kunst von Gudrun Röhm: Die Ausstellungen des gemeindlichen Kulturamts erfreuen sich fortlaufender Beliebtheit. Seit Oktober werden die Werke nun von LED-Reflektorstrahlern erleuchtet – die Einsparung ist enorm.

Wo früher 60 Watt- bzw. teilweise sogar 75 Watt-Reflektorstrahler dem ein oder anderen Besucher gelegentlich die Schweißperlen auf die Stirn trieben, sorgen jetzt 7 Watt LED-Retrofits für ein angenehmes, warmweißes Licht. Die Energieeinsparung liegt bei etwa 90 Prozent: Der gesamte Stromverbrauch reduziert sich in der Stunde von ca. 2.000 Watt auf 252 Watt.

Bei der Umstellung wurde auf einen hohen Farbwiedergabeindex (CRI) geachtet: Bei derartigen Ausstellungen ist eine hohe Lichtqualität (CRI größer 80) erforderlich. Die Lebensdauer der neuen Leuchtmittel wird vom Hersteller mit 25.000 Stunden angegeben (Glühbirne: 1.000 Stunden).

Vortrag zu den Themen Energieausweispflicht, energetische Einsparpotentiale und Förderprogramme am Mittwoch im Veitshöchheimer Sitzungssaal

vortragsreihe-klimaschutz-bittner-modifWas unterscheidet den Bedarfsausweis vom Verbrauchsausweis? Welche Vorteile bietet eine Wärmepumpe? Was muss ich bei einer Antragstellung für KfW-Förderprogramme beachten? Bei der Fortsetzung der gemeindlichen Vortragsreihe „Kosten sparen – Klima schützen“ am kommenden Mittwoch um 19 Uhr im Sitzungssaal des Rathauses (Erdgeschoss) steht Fachreferent Bernd Bittner Rede und Antwort.

Zunächst setzt sich der Vortragsabend mit der Energieausweispflicht auseinander, die bei vielen (Ver-) Mietern immer wieder für offene Fragen sorgt: Nicht immer ist klar, welcher Ausweis nun der richtige ist und wie sich die beiden Varianten voneinander unterscheiden. Sonderregelungen erschweren das Verständnis zusätzlich. „Die Gemeinde Veitshöchheim möchte deshalb Aufklärungsarbeit betreiben“, so Klimaschutzmanager Jan Speth.

Im Fokus stehen am Mittwoch darüber hinaus ganz allgemein energetische Einsparpotentiale: Bernd Bittner wird einen umfangreichen Überblick über Dämmung, Solarthermie und verschiedene Heizungssysteme geben. Bittner leitet seit mehreren Jahren ein Ingenieurbüro für Energieberatungen und hat somit tagtäglich mit der Materie zu tun.

Eine nicht unerhebliche Rolle bei den energetischen Maßnahmen spielen Förderprogramme: „Es ist nicht leicht, sich in dem Dschungel an Fördertöpfen zurecht zu finden“, schildert der gemeindliche Klimaschutzmanager seine Erfahrung bei Bürgerberatungen. Eine Übersicht über verschiedene Programme und wertvolle Tipps stehen deshalb ebenfalls auf der Agenda der gemeindlichen Veranstaltung. Der Eintritt ist frei, eine Anmeldung nicht erforderlich.

Kostenlos und vor Ort: Gemeinde Veitshöchheim bietet Beleuchtungs-Check für Wohnung, Haus oder Betrieb

beleuchtungscheckLicht-Checks fürs Auto oder Fahrrad sind vor Anbruch der dunklen Jahreszeit keine ungewöhnlichen Angebote. Die Gemeinde Veitshöchheim bietet in der zweiten Novemberwoche jetzt erstmals einen Check für Haus, Wohnung, Betrieb und Garten bei den Veitshöchheimern vor Ort an. Das Ziel: Stromverbrauch und damit Kosten und CO2-Emission zu reduzieren.

Der kostenlose Beleuchtungs-Check findet am 7. und 9. November 2016 in den Wohngebieten Altort, Setz, Lindental und Schenkenfeld statt. Am 8. bzw. 10. November 2016 gilt das Angebot für die Wohngebiete Gadheim, Birkental, Sendelbach, Speckert und Gartensiedlung. Klimaschutzmanager Jan Speth analysiert auf Wunsch den Beleuchtungsbestand, beantwortet Fragen und berät bezüglich einer Umstellung auf effiziente LED-Leuchtmittel. Eine Kaufberatung ist jedoch ausgeschlossen.

Die Anzahl der maximal 30-minütigen Beratungen ist begrenzt – die Gemeinde bittet deshalb um eine Anmeldung beim Klimaschutzmanager (Rathaus Zimmer 26, 0931/9802-731, j.speth@veitshoechheim.de). Für Berufstätige gibt es eine begrenzte Anzahl an Abendterminen.